Baustellensicherheitskoordination lt. BauKG

Seit Juni 1999 ist das Baustellenkoordinationsgesetz in Österreich in Kraft. Dieses Gesetz regelt die Haftungssituation bei Baustellenunfällen neu. Seit in Kraft treten dieses Gesetzes kann der Bauherr, wenn er keinen befugten Vertreter (Planungs-, Baustellenkoordinator) als Vertretung bestimmt hat, bei Arbeitsunfällen am Bau selbst zur Haftung gezogen werden. Der Planungskoordinator vertritt den Bauherren hinsichtlich folgender Leistungen. Mitwirkung bei der Entwurfsphase hinsichtlich einer wartungseinfacheren Architekturlösung. Mitwirkung bei der Erstellung der Leistungsverzeichnisse hinsichtlich der sicherheitstechnisch notwendigen Leistungen (Gerüstungen etc.) sowie terminliche Koordinierung dieser Schutzeinrichtungen. Erstellung einer Vorankündigung an den Arbeitsinspektor sowie erstellen eines Sicherheits- und Gesundheitsschutzplanes in Abstimmung auf das Bauvorhaben.

Der Baustellenkoordinator übernimmt für den Bauherren folgende Leistungen. Sicherheitstechnische Koordination der einzelnen beteiligten Unternehmen auf der Baustelle einschl. Koordination der erforderlichen Schutzmaßnahmen über die gesamte Bauzeit. Aktualisierung der Vorankündigung und des Sicherheits- und Gesundheitsschutzplanes über die gesamte Bauzeit.